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Schulmathematikolympiade 2018

Traditionell fand kurz vor den Herbstferien die Schulmathematikolympiade am Philipp-Melanchthon-Gymnasium statt. So traten auch in diesem Schuljahr zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 12 zur 1. Stufe (Schulrunde) der 58. Mathematikolympiade am 12.09.2018 an.
Den Schülerinnen und Schülern standen 6 Unterrichtsstunden zur Verfügung.

Sieger Schulolympiade 2018

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Samstagsakademie trifft auf großen Zuspruch

Nachdem Ende September bereits 50 interessierte Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen die Einladung zur ersten Samstagsakademie mit den Fächern Englisch, Französisch, Geschichte, Informatik und Latein angenommen hatten, nutzten Anfang November nun sogar knapp 70 Kinder die Möglichkeit, einmal in die verschiedenen Fachbereiche eines Gymnasiums hineinzuschnuppern. [Weiterlesen]


 

Die drei 7. Klassen des Philipp Melanchthon Gymnasiums fuhren im Zeitraum vom 17. bis 20. September dieses Jahres für je zwei Tage nach Wittenberg, um sich besser kennenzulernen.

Am ersten Tag besuchten wir im Forschungsheim die Farbenküche und erfuhren, wie zu Cranachs Zeiten im Mittelalter aus Naturprodukten, wie z. B. Blättern und Beeren, Farbstoffe hergestellt wurden. Natürlich durften wir selbst vieles ausprobieren und hatten am Ende bunte Finger. Beim Besuch des Melanchthonhauses erfuhren wir Interessantes über das Leben und Wirken des Reformators und Namensgebers unserer Schule – Philipp Melanchthon. Bei der anschließenden Stadtrallye durch die Innenstadt gelangten wir an Plätze und Gebäude, über deren Bedeutung und historische Bezüge eine nette Stadtführerin Auskunft gab. Unsere Jugendherberge, die sich nur wenige Meter entfernt von der Schlosskirche Wittenbergs befand, bot uns ein modernes Ambiente hinter historischen Mauern. Ein toller Ort, um sich nach einem solch ereignisreichen Tag zu erholen. Bei einem Spieleabend mit Rommé und Tabu hatten wir viel Spaß.

Am zweiten und leider auch letzten Tag unserer Reise besuchten wir das Futurea Science Center direkt am Marktplatz. Hier erhielten wir einen Einblick in die Welt der Wissenschaft, v. a. der Chemie. Wie kann die Ernährung der Weltbevölkerung gesichert werden? Was hat Stickstoff mit unserem Leben zu tun? Auf solche Fragen konnte man Antworten jenseits des Klassenraumes finden. Über die verbleibende Zeit konnten wir danach frei verfügen. Die meisten von uns nutzten diese zum Einkaufen oder zum Essen, bevor es wieder nach Herzberg ging.

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Zwei unvergessliche Tage in der Lutherstadt gingen zu Ende. Wir lernten viel über die Zeit der Reformation und natürlich -so ganz nebenbei- auch unsere neuen Klassenkameraden kennen.

Johan Richter


 

Am 03.10.2018 beginnt für 23 Schüler aus Herzberg und Umgebung eine große Reise.
5 Schüler unseres Gymnasiums starten gemeinsam mit Schülern der Oberschulen Herzberg und Falkenberg in das 8 700 km entfernte Tschita in Transbaikalien.
Nachdem die Jugendlichen und ihre Eltern im letzten Jahr Gastgeber für die Schüler der
Schule Nr. 38 in Tschita waren, freuen sie sich auf den Gegenbesuch in Russland. [Weiterlesen]


 

Wir fuhren vom 01.09.-08.09.2018 als geschlossene zehnte Klasse nach Schottland, da wir dieses Ziel für unsere Abschlussfahrt wählten.

Unsere Fahrt begann am frühen Morgen, also um 4:00 Uhr, in Herzberg. Nach zehnstündiger Fahrt kamen wir mit 57 Schülerinnen und Schülern sowie 5 Betreuern am Fährhafen von Amsterdam an, checkten ein und fuhren um ca. 18:00 Uhr los, sodass wir am nächsten Tag um 10:00 Uhr in Newcastle aussteigen konnten. [Weiterlesen]

Ich empfehle diese Reise weiter!

Herzberg, den 19.09.2018                                         Levi Schmidt


 

Be smart- don't start

Am 29.06.2018 fand die alljährliche Abschlussfeier aller teilnehmenden Klassen des Elbe- Elster-Kreises statt.
Treffpunkt war dieses Jahr im Elsterpark, wo Herr R. Mahler (Psychiatriekoordinator des Lk EE ) und Frau Martin (Leitung Fortbildung/ Prävention) den Tag eröffneten.

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Wir haben wieder eine Sprechergruppe!

Hier ein erstes Foto.


 

Geschichte kann unter die Haut gehen…

… wenn man sich im Unterricht nicht nur mit Zahlen, Daten und Fakten beschäftigt sondern selbst einmal zum Forscher wird und dabei menschlichen Schicksalen seiner unmittelbaren Umgebung begegnet.

So konnte es der Geschichtskurs der 11c von Frau Böhm und Frau Dr. Franke in den letzten Wochen erleben, als sie im Rahmen eines Projektes zur Aufarbeitung der Lagergeschichte des KZ-Außenlagers Schlieben/Berga in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte und Herrn Dr. Wolf eigene Schwerpunkte setzten und die Zeit des Nationalsozialismus einmal aus regionalgeschichtlicher Perspektive betrachteten.

Die Ergebnisse des mehrwöchigen Projektes stellten die Schülerinnen und Schüler an einem Präsentationsnachmittag schließlich sogar öffentlich vor. Während die ersten Gruppen zunächst einiges an Überblickswissen zur Entwicklung der Konzentrationslager, dem Konzentrationslager Buchenwald und seinem Bezug zu Schlieben vermittelten, wurde es mit der Zeit zunehmend konkreter. Die HASAG (Hugo und Alfred Schneider AG) nutzte in ihrer Produktion die Zwangsarbeiter mehrerer Konzentrationslager, unter anderem auch Häftlinge aus Schlieben. Hier wurden für den Krieg benötigte Panzerfäuste im Akkord produziert wobei die Häftlinge für den Arbeitsbetrieb ebenso bloße Produktionsfaktoren waren, wie das Material zur Fertigung.

Dass die menschlichen Schicksale dabei nicht in Vergessenheit geraten dürfen, dokumentierten die Gruppen des zweiten Präsentationsblocks auf eindringliche Weise. Sie hatten sich mit den Häftlingen AbrahamSchlieben-Berga 4 Pasternack, Moritz Horn, Istvan Katona und Irving Belfer beschäftigt und präsentierten ihre Rechercheergebnisse auf besonders eindrucksvolle und abwechslungsreiche Weise. Dafür hatten die Schülerinnen und Schüler Briefwechsel ausgewertet, englische Interviews und Filmdokumentationen gesichtet und ihre Ergebnisse schließlich in kreativer Form zusammengefasst. Olga Schmidt und Paul Flöter stellten den sogenannten „Museum Man“ Irving Belfer beispielsweise in Form eines fiktiven Interviews vor und scheuten sich dabei nicht, die Emotionen des Holocaustüberlebenden, der seine Erlebnisse durch das Anfertigen vielfältiger kleiner Gegenstände für sein persönliches Museum verarbeitet, zu thematisieren. „Ich war normal mit einer glücklichen Kindheit. Im zweiten Weltkrieg war ich plötzlich nur noch ein Jude.“ arbeiteten sie das ungläubige Erstaunen Belfers über die historische Entwicklung heraus.

Ganz ähnlich intensiv haben auch Mathilde Angelow, Dominic Eube, Lena Fellenberg und Lisa Petrich ihre Eindrücke aus dem Projekt verarbeitet. Sie verfassten gleich ein ganzes Buch über Moritz Horn und Istvan KatoSchlieben-Berga 2na und reflektierten deren Emotionen durch das Verfassen fiktiver Tagebucheinträge.
Josy-Ann Lange und Evelin Eckert stellten das Ergebnis ihrer Analyse eines englischen Interviews mit Abraham Pasternack ebenfalls in Form eines Buches vor.
Immer wenn er Deutsch höre, denke er an das Konzentrationslager, verdeutlichten die beiden Referentinnen in ihrer Präsentation die Emotionen Pasternacks und wiesen auf das für sie bedeutsame hin: So wie es der Häftling nicht vergessen konnte, sollte auch für uns die Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten.

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Gemeinsam einfach gute Musik machen…


… dies war das Ansinnen des ersten gemeinsamen Konzertes des Schulchores der 10. und 11. Klassen des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums und der Band „Five Senses“. Anfang Juni hatten die beiden recht unterschiedlichen Musikformationen in die Herzberger Marienkirche geladen und trafen mit dem vielversprechenden abwechslungsreichen Programm offenbar einen Nerv, denn der große Kirchenraum war an diesem Abend gut gefüllt.

Die Idee zu dieser Kooperation stammte von Solveig Lichtenstein, die den Schulchor des Gymnasiums bereits seit mehreren Jahren unterstützt. „Ich hatte die Band schon beim Tag der offenen Tür am Gymnasium gehört, da entstand der Gedanke einmal gemeinsam ein Konzert zu geben.“ erklärte die Musikerin. Bandchefin Alina Kuna war von dem Vorschlag begeistert. Die junge Band „Five Senses“, die sich im Dezember 2015 gegründet hat, stellt sich gern neuen Herausforderungen. „Es ist das erste Mal, dass wir in einer Kirche auftreten, das ist schon etwas Besonderes. Die Akustik ist anders als beispielsweise draußen und so war ich vor dem Auftritt auch nervöser als sonst.“ gesteht die Sängerin. Eine verständliche Aufregung, die sich allerdings schnell in Souveränität und Freude wandelte. „Die Atmosphäre war toll und die Leute haben super mitgemacht.“ zieht Gitarristin Olga Schmidt im Nachhinein ein durchweg positives Fazit. Von ihr stammen auch zwei der Lieder, die die Band an diesem Abend spielt: „Schon lange beschlossen“ und „Komm mit mir“. Neben guten Coversongs wie „99 Luftballons“ oder „Legendary“ will die Band in Zukunft noch mehr eigene Lieder spielen, die sich stilistisch hervorragend in das bereits vorhandene Repertoire einfügen.

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Neben den rockigen Stücken der Band gewann das Konzert besonders durch die Chorbeiträge an Vielfalt und Bandbreite. Von Gospelklassikern wie „Oh Happy Day“ bis zur Ballade „Can’t help falling in love“ stellte der Chor unter der Leitung von Daniela Uhlig seine dynamische Wandlungsfähigkeit unter Beweis und bereicherte so das Programm. Pastorin Anika Scheinemann-Kohler betonte die Bereicherung, die der Gemeinde durch musikalische Projekte wie dieses entstehen. Und auch für Solveig Lichtenstein steht nach dem neuen musikalischen Experiment fest, dass es ein solch gelungenes Konzert wieder einmal geben wird. „In der Chorarbeit ist Abwechslung wichtig. Nicht jeder mag beispielsweise klassische Stücke, wie die Passion oder das Weihnachtsoratorium. Deshalb sind Frau Uhlig und ich bemüht immer mal wieder etwas Abwechslung zu schaffen, damit auch die Sängerinnen und Sänger viel Freude an der Chorarbeit haben.“


 

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