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Anschauen und Ausprobieren am PMG

Zum Tag der offenen Tür waren Ende Januar viele interessierte Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern der Einladung des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums gefolgt, einmal hinter die Kulissen zu schauen und die Schule kennenzulernen.

In den naturwissenschaftlichen Fachbereichen konnten dabei unter Anleitung von Gymnasiasten und Fachlehrern verschiedene Experimente durchgeführt werden. In Chemie beispielsweise galt es das Rätsel der verschiedenen Flammenfärbungen zu lösen oder auch die Frage, warum das Taschentuch in der Flamme nicht verbrennt. Physik erwartete die Besucher mit mechanischen und elektrischen Versuchsaufbauten. In Biologie konnte man unter dem Mikroskop einmal ganz genau hinsehen, wie eine Zelle aufgebaut ist und dies dann wieder in den Kontext mit dem Aufbau des menschlichen Körpers bringen.

tdot 2019 16 tdot 2019 02tdot 2019 22Eine wichtige Frage bei der Entscheidung für die Wahl einer weiterführenden Schule ist die zweite Fremdsprache, die ab Klasse 7 an einem Gymnasium belegt wird. So galt den beiden Fachbereichen Russisch und Französische mit ihren Schüleraustauschen nach St. Petersburg, Tschita und Lannion ein besonderes Interesse. Latein, dass am PMG im Wahlpflichtbereich ab Klasse 9 belegt werden kann, lud die Besucher auf eine kulinarische Zeitreise in die Antike ein. Die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe hatten dafür zu Hause nach antiken Rezepten gekocht und ließen die interessierten Schüler und Eltern nun einmal probieren, wie ein Gastmahl in der Antike geschmeckt hat.

Auch von der medialen Ausstattung des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums konnten sich die Besucher ein gutes Bild machen. In Geographie stellten die Lehrkräfte einige Möglichkeiten des Einsatzes der interaktiven Tafel vor. Informatik zeigte anschaulich Themen und Inhalte des Faches und wer wollte konnte vor Ort selbst einige Anwendungen erproben.

Das Fach Geschichte verdeutlichte, dass Unterricht nicht hinter den geschlossenen Schultüren endet, sondern vielmehr direkt vor der Haustür beginnen kann. Hier standen Dr. Wolf von der Gedenkstätte Schlieben-Berga und Frau Engler von der Gedenkstätte Lichtenburg Prettin als Kooperationspartner der Schule für Gespräche und Nachfragen zur Verfügung. Darüber hinaus präsentierten Schülerinnen und Schüler ihre Arbeiten aus den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern PB, LER und Geschichte.

Auch künstlerisch und musikalisch interessierte Besucher kamen an diesem Tag der offenen Tür nicht zu kurz. Die beiden Chöre des Gymnasiums aus der Sekundarstufe I und II zeigten abwechselnd ihr musikalisches Können. Und Theodor Fontanes 200. Geburtstag im Jahr 2019 wurde im Rahmen eines besonderen Projektes zu Effi Briest gewürdigt.

 

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