23.02.2024 @ 12:36

Wir waren in Schottland

Wir fuhren vom 01.09.-08.09.2018 als geschlossene zehnte Klasse nach Schottland, da wir dieses Ziel für unsere Abschlussfahrt wählten.

Unsere Fahrt begann am frühen Morgen, also um 4:00 Uhr, in Herzberg. Nach zehnstündiger Fahrt kamen wir mit 57 Schülerinnen und Schülern sowie 5 Betreuern am Fährhafen von Amsterdam an, checkten ein und fuhren um ca. 18:00 Uhr los, sodass wir am nächsten Tag um 10:00 Uhr in Newcastle aussteigen konnten.

Hadrions`s Wall begleitete uns auf unserem ersten Reiseabschnitt an der Grenze von England und Schottland. Beeindruckend war hierbei die Länge des Architekturwerkes, da es sich einmal durch die komplette Insel, durch die Highlands sowie Lowlands zog.
Unseren zweiten großen Eindruck erhielten wir dann in New Lanark, einer Musterstadt der industriellen Revolution, in welcher wir lernten, wie sie im 19. Jahrhundert Baumwolle sponnen und wie ein kleines Mädchen diese Zeit erlebte.
Wir fuhren weiter nach Tullibody, wo wir unsere Gastfamilien kennenlernten und anschließend mit ihnen nach Hause fuhren.

Der nächste Tag begann, so wie die nachfolgenden, um 8:00 Uhr mit der Fahrt zum Loch Lomond, welchen wir aufgrund eines Verkehrsunfalls nicht erreichen konnten.
Wir setzten unsere Reise trotzdem in Richtung des Birds of Prey Centres fort, selbst wenn wir die Flugshow infolge unseres Umweges verpassten.
Nach kurzer Freizeit im dortigen Einkaufszentrum ging es in die alte Universitätsstadt Stirling. Wir besichtigten dort die imposante Burganlage und erhielten das erste Mal Freizeit in der Stadt, welche von den Schülern dankend angenommen wurde.

Am Dienstag besuchten wir die Hauptstadt Schottlands, Edinburgh, welche, wie uns der Busfahrer erklärte, in drei Etagen aufgebaut wurde. Diese sind teilweise nur durch kleine Fußgängergassen verbunden. Nach kleineren Komplikationen konnten wir dann Edinburgh Castle, welches der Sitz der schottischen Kronjuwelen ist, besichtigen. Nach etwas Wartezeit konnten wir dies dann auch betrachten. Anschließend hieß es erneut Freizeit in der Stadt für uns. Diese konnte man sehr gut nutzen, indem man, z. B. Arthur`s Seat, ein Berg, der die Stadt überragt, besteigen und die atemberaubende Aussicht genießen sowie das moderne Parlament betrachten, Museen besuchen oder eine der vielen Einkaufsmöglichkeiten nutzen. An diesem Tag haben wir auch das Schiffshebewerk Falkirk gesehen.

Den 05. September hatten wir für Glasgow reserviert. Unser erster Stopp war hierfür die St. Rose Kathedrale mit einer Kunstausstellung in den Gewölben. Es folgte ein zweistündiger Aufenthalt im Verkehrsmuseum, welcher nach meiner Meinung auch auf eine Stunde hätte verkürzt werden können. Auf einer kleinen Fahrt durch die Stadt zeigte uns der Busfahrer People`s Palace und Wintergardens, zwei mögliche Ziele für unsere Freizeit, welche danach angeschlossen wurde.

Da wir nun die größten Städte Schottlands kennenlernen durften, haben wir für den Donnerstag eine Wanderung durch den Nationalpark Trossachs eingeplant. Wir hatten dabei Zeit genug, uns mit unseren Mitschülern zu unterhalten und die Natur zu genießen. Das machte vielen Leuten sichtlich Spaß. Angeschlossen hat sich ein Ausflug zu den Falls of Dochart. Auf dem Rückweg sahen wir uns Wallace Monument an. Jedoch hieß dies auch zunächst den steilen Berg, auf dem das Monument steht, zu erklimmen. Da dies unser letzter Tag vor der Rückfahrt war, unterhielten sich am Abend viele Schüler noch einmal ausführlicher mit ihren Gastfamilien und bedankten sich herzlich.

Die Rückfahrt verlief ohne Zwischenfälle und alle sind wohlbehalten am Sonntag um 20:00 Uhr wieder in Herzberg angekommen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir unsere Abschlussfahrt sehr gut gefallen hat und ich viele schöne Eindrücke mitnahm.
Die Gastfamilien waren sehr freundlich, man konnte mit ihnen über alles reden.
Wir hatten immer Möglichkeiten, auch mit der Parallelklasse in Kontakt zu kommen.
Die meisten Sehenswürdigkeiten, die wir sahen, waren sehr interessant. Es gab auch einige, die mir eher uninteressant oder sinnlos eingeschoben vorkamen, diese hielten sich jedoch kurz und im annehmbaren Bereich.

Ich empfehle diese Reise weiter!

Herzberg, den 19.09.2018                                         Levi Schmidt