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Be smart- don't start

Am 29.06.2018 fand die alljährliche Abschlussfeier aller teilnehmenden Klassen des Elbe- Elster-Kreises statt.
Treffpunkt war dieses Jahr im Elsterpark, wo Herr R. Mahler (Psychiatriekoordinator des Lk EE ) und Frau Martin (Leitung Fortbildung/ Prävention) den Tag eröffneten.

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Wir haben wieder eine Sprechergruppe!

Hier ein erstes Foto.


 

Geschichte kann unter die Haut gehen…

… wenn man sich im Unterricht nicht nur mit Zahlen, Daten und Fakten beschäftigt sondern selbst einmal zum Forscher wird und dabei menschlichen Schicksalen seiner unmittelbaren Umgebung begegnet.

So konnte es der Geschichtskurs der 11c von Frau Böhm und Frau Dr. Franke in den letzten Wochen erleben, als sie im Rahmen eines Projektes zur Aufarbeitung der Lagergeschichte des KZ-Außenlagers Schlieben/Berga in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte und Herrn Dr. Wolf eigene Schwerpunkte setzten und die Zeit des Nationalsozialismus einmal aus regionalgeschichtlicher Perspektive betrachteten.

Die Ergebnisse des mehrwöchigen Projektes stellten die Schülerinnen und Schüler an einem Präsentationsnachmittag schließlich sogar öffentlich vor. Während die ersten Gruppen zunächst einiges an Überblickswissen zur Entwicklung der Konzentrationslager, dem Konzentrationslager Buchenwald und seinem Bezug zu Schlieben vermittelten, wurde es mit der Zeit zunehmend konkreter. Die HASAG (Hugo und Alfred Schneider AG) nutzte in ihrer Produktion die Zwangsarbeiter mehrerer Konzentrationslager, unter anderem auch Häftlinge aus Schlieben. Hier wurden für den Krieg benötigte Panzerfäuste im Akkord produziert wobei die Häftlinge für den Arbeitsbetrieb ebenso bloße Produktionsfaktoren waren, wie das Material zur Fertigung.

Dass die menschlichen Schicksale dabei nicht in Vergessenheit geraten dürfen, dokumentierten die Gruppen des zweiten Präsentationsblocks auf eindringliche Weise. Sie hatten sich mit den Häftlingen AbrahamSchlieben-Berga 4 Pasternack, Moritz Horn, Istvan Katona und Irving Belfer beschäftigt und präsentierten ihre Rechercheergebnisse auf besonders eindrucksvolle und abwechslungsreiche Weise. Dafür hatten die Schülerinnen und Schüler Briefwechsel ausgewertet, englische Interviews und Filmdokumentationen gesichtet und ihre Ergebnisse schließlich in kreativer Form zusammengefasst. Olga Schmidt und Paul Flöter stellten den sogenannten „Museum Man“ Irving Belfer beispielsweise in Form eines fiktiven Interviews vor und scheuten sich dabei nicht, die Emotionen des Holocaustüberlebenden, der seine Erlebnisse durch das Anfertigen vielfältiger kleiner Gegenstände für sein persönliches Museum verarbeitet, zu thematisieren. „Ich war normal mit einer glücklichen Kindheit. Im zweiten Weltkrieg war ich plötzlich nur noch ein Jude.“ arbeiteten sie das ungläubige Erstaunen Belfers über die historische Entwicklung heraus.

Ganz ähnlich intensiv haben auch Mathilde Angelow, Dominic Eube, Lena Fellenberg und Lisa Petrich ihre Eindrücke aus dem Projekt verarbeitet. Sie verfassten gleich ein ganzes Buch über Moritz Horn und Istvan KatoSchlieben-Berga 2na und reflektierten deren Emotionen durch das Verfassen fiktiver Tagebucheinträge.
Josy-Ann Lange und Evelin Eckert stellten das Ergebnis ihrer Analyse eines englischen Interviews mit Abraham Pasternack ebenfalls in Form eines Buches vor.
Immer wenn er Deutsch höre, denke er an das Konzentrationslager, verdeutlichten die beiden Referentinnen in ihrer Präsentation die Emotionen Pasternacks und wiesen auf das für sie bedeutsame hin: So wie es der Häftling nicht vergessen konnte, sollte auch für uns die Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten.

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Gemeinsam einfach gute Musik machen…


… dies war das Ansinnen des ersten gemeinsamen Konzertes des Schulchores der 10. und 11. Klassen des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums und der Band „Five Senses“. Anfang Juni hatten die beiden recht unterschiedlichen Musikformationen in die Herzberger Marienkirche geladen und trafen mit dem vielversprechenden abwechslungsreichen Programm offenbar einen Nerv, denn der große Kirchenraum war an diesem Abend gut gefüllt.

Die Idee zu dieser Kooperation stammte von Solveig Lichtenstein, die den Schulchor des Gymnasiums bereits seit mehreren Jahren unterstützt. „Ich hatte die Band schon beim Tag der offenen Tür am Gymnasium gehört, da entstand der Gedanke einmal gemeinsam ein Konzert zu geben.“ erklärte die Musikerin. Bandchefin Alina Kuna war von dem Vorschlag begeistert. Die junge Band „Five Senses“, die sich im Dezember 2015 gegründet hat, stellt sich gern neuen Herausforderungen. „Es ist das erste Mal, dass wir in einer Kirche auftreten, das ist schon etwas Besonderes. Die Akustik ist anders als beispielsweise draußen und so war ich vor dem Auftritt auch nervöser als sonst.“ gesteht die Sängerin. Eine verständliche Aufregung, die sich allerdings schnell in Souveränität und Freude wandelte. „Die Atmosphäre war toll und die Leute haben super mitgemacht.“ zieht Gitarristin Olga Schmidt im Nachhinein ein durchweg positives Fazit. Von ihr stammen auch zwei der Lieder, die die Band an diesem Abend spielt: „Schon lange beschlossen“ und „Komm mit mir“. Neben guten Coversongs wie „99 Luftballons“ oder „Legendary“ will die Band in Zukunft noch mehr eigene Lieder spielen, die sich stilistisch hervorragend in das bereits vorhandene Repertoire einfügen.

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Neben den rockigen Stücken der Band gewann das Konzert besonders durch die Chorbeiträge an Vielfalt und Bandbreite. Von Gospelklassikern wie „Oh Happy Day“ bis zur Ballade „Can’t help falling in love“ stellte der Chor unter der Leitung von Daniela Uhlig seine dynamische Wandlungsfähigkeit unter Beweis und bereicherte so das Programm. Pastorin Anika Scheinemann-Kohler betonte die Bereicherung, die der Gemeinde durch musikalische Projekte wie dieses entstehen. Und auch für Solveig Lichtenstein steht nach dem neuen musikalischen Experiment fest, dass es ein solch gelungenes Konzert wieder einmal geben wird. „In der Chorarbeit ist Abwechslung wichtig. Nicht jeder mag beispielsweise klassische Stücke, wie die Passion oder das Weihnachtsoratorium. Deshalb sind Frau Uhlig und ich bemüht immer mal wieder etwas Abwechslung zu schaffen, damit auch die Sängerinnen und Sänger viel Freude an der Chorarbeit haben.“


 

Aus einer anfänglich nicht ernst gemeinten Idee wurde innerhalb der letzten 2 Halbjahre eines der tollsten Projekte, die wir in unserer Schullaufbahn erleben durften. Alles begann mit einem Gespräch mit einer Frau aus Cottbus, wir sollten uns verschiedene Ideen für einen gelungenen Projekttag ausdenken. Wir dachten sofort daran unsere Schule zu verschönern, und als es dann soweit war, waren wir trotzdem ein bisschen erschrocken, als plötzlich unsere Idee an der Tafel stand. Für uns war klar, wir würden alles dafür tun, um unsere Projektidee umzusetzen.
Im September 2017 begannen wir mit der Planung eines Konzeptes. Wir vier Mädels waren super aufgeregt und sprudelten quasi voller Ideen, doch als wir Frau Berger davon berichteten platzen viele unserer Vorstellungen schnell. Ein Grundkonzept in der Schule schaffen, das war unsere Aufgabestellung, also konnten wir vergessen tolle Notenschlüssel vor den Musikraum und eine Weltkugel vor die Geografieräume zu zeichnen.
Um nicht weitere Zeit mit dem Suchen nach Ideen zu vergeuden, die wir nicht umsetzen können, setzen wir uns schnell mit Frau Berger zusammen und machten gemeinsam einen Plan, mit dem schlussendlich beide Seiten zufrieden waren. Frau Berger hat es geschafft uns von der Idee zu überzeugen, die Schule mit moderner Kunst zu schmücken, und wir durften eines unsere favorisierten Motive einbringen.
In den nächsten Stunden begannen wir schnell die benötigten Farben und Materialien zu bestellen und schon ging es los. Styroporkugeln wurden zerschnitten und gestrichen, die Wände bekamen allmählich Bleistiftskizzen und schließlich die ersten Pinselstriche. Wir arbeiteten gleichzeitig an mehreren Wänden um unser Soll zu erfüllen, als dann das Untergeschoss fertig war, waren wir mächtig stolz auf uns und hatten umso mehr Kraft für die nächsten Etagen gewonnen. Die aufwendigste Etage war dabei das erste Obergeschoss. Es war schwer die Kugeln gleichmäßig zu streichen, die Kästchen symmetrisch zu zeichnen und zum Schluss mussten wir auch noch mehrfach streichen, um ein besseres Farbergebnis zu erhalten.
Um eine Art Gemeinschaftsgefühl in der Schule zu schaffen, gestalteten wir vor dem Geografieraum einen Baum mit Blättern aus Händen. Dabei fragten wir Schüler-/innen aus vielen Klassenstufen um Blätter in verschiedenen Größen und Formen zu erhalten. Der Baum spiegelt somit einen Teil unserer Schule wieder und bietet Schülern die Möglichkeit täglich etwas zu sehen, an dem sie selbst mitgewirkt haben.
Mitten in unserem Projekt hatten wir weitere Ideen, die wir gerne umsetzen wollten. Das Philipp-Melanchthon-Emblem im Erdgeschoss, welches in der Projektwoche von den 8. Klassen angefertigt wurde, wollten wir mit Hilfe von Farben verschönern, um es vor allem für jüngere Schüler ansprechender zu machen.
Am 01.03.2018, dem letzten Tag unseres Projektes, hatten wir tatkräftige Unterstützung aus anderen Gruppen, die ihr Projekt bereits durchgeführt hatten. Um ehrlich zu sein wäre es bestimmt schwer geworden, alles zu schaffen, was wir uns vorgenommen hatten, wenn andere Gruppenmitglieder nicht geholfen hätten. An dieser Stelle ist ein besonderer Dank an diejenigen auszusprechen: Danke!
Natürlich lief nicht alles so reibungslos ab, wie es gerade beschrieben wurde. Komplikationen bestanden zum Teil darin, dass Materialien fehlten und deswegen Pläne komplett gestrichen wurden, oder die Zeit knapp wurde. Auch die Nerven lagen manchmal blank, wenn etwas nicht so funktionierte, wie wir das wollten, doch das haben wir versucht, uns nie anmerken zu lassen.
Im Großen und Ganzen war es ein sehr gelungenes Projekt, bei dem wir hoffen, dass es in den nächsten Jahren weitergeführt werden kann. Unser Ziel war es die Attraktivität eines kahlen und langweiligen Schulhauses zu steigern, und wir können mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass wir das geschafft haben. Wir freuen uns sehr in den nächsten Jahren in dieses Haus zurückzukehren und zu sehen, inwiefern unser Projekt erweitert wurde.

Melanie Geister, Celine Heinzmann, Maxi Moser, Leonie Stauber

Flur und Etagengestaltung 1  Flur und Etagengestaltung 2  Flur und Etagengestaltung 3


 

Projekt im Seminarkurs: Bilderkonzeption im Schulhaus


Endlich geschafft! Nun kann auch jeder wieder die Schüler vom ersten Abiturjahrgang des PMG in Herzberg im Jahr 1949 bis zum bisher letzten betrachten. Und doch werden die folgenden Jahrgänge unser Projekt weiterführen. Nach dem Umzug in die Anhalter Straße blieb für eine Bilderkonzeption im neuen Haus wenig Zeit, weshalb wir im Rahmen des Seminarkurses diese Aufgabe gestellt bekamen. So hieß es ab September 2017: Planen, Aussortieren und Putzen. Besonders in der Endphase benötigten wir auch mehr oder weniger unser technisches Verständnis, um die exakten Plätze der Bilder mittels eines Kreuzes für den Bildaufhänger festzulegen.
Neben den Abiturjahrgängen kann man sich neuerdings auch zahlreiche andere Bilder zu Gemüte führen. Im Physik- und Astronomieraum erhalten Schüler und Lehrer beispielsweise einige Eindrücke aus dem Weltall.
Zudem befinden sich im Haus nun auch Bilder von Schülern aus den verschiedensten Ländern, die unser Gymnasium in der Vergangenheit besucht haben.
Sicher ist, dass wir nun zufrieden auf das Projekt 'Bilderkonzeption' zurückschauen können und unsere Kreativität hoffentlich noch viele Jahre im Schulhaus erhalten bleibt.
Wir freuen uns, wenn der Ein oder Andere an unserem Ergebnis Gefallen findet.
Wir selbst eifern nun schon dem Tag entgegen, an dem wir unser eigenes Jahrgangsbild
stolz neben den vielen anderen Fotografien der ehemaligen Abiturienten und Abiturientinnen anbringen können.

Lesley Strauch, Liza Nitschke, Alicia Gräfe, Pauline Höse

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Schulfächer mal anders – unser neues Schulmobile

Im Rahmen des Seminarkurses entschieden wir, Belana Kutzsch, Celina Schuster, Nina Schülzke und Michelle Bloßfeld uns dafür, bei der Schulgestaltung mitzuwirken und speziell dazu, ein neues Mobile zu entwerfen. Wir begannen mit Überlegungen, wie das neue Mobile aussehen soll und wie man diese Ideen umsetzen könnte. Unsere Entscheidung fiel und es stand fest, dass wir unser Projekt durch die Symbolisierung von Schulfächern umsetzen möchten. Dahingehend kam die Frage auf, welche Fächer zur Darstellung ausgewählt werden und welche Symbole man dafür verwendet. Da alle Fächer aus Platzgründen nicht dargestellt werden können, entschieden wir uns für einige Fächer, die speziell in der Sekundarstufe II angeboten werden. Nach den Herbstferien begann die Arbeit an den Symbolen, welche fast alle aus Styropor bestehen. Diese mussten zurecht geschnitten und angemalt werden. Dafür benötigten wir viel Zeit, im Februar konstruierten wir das Holzgestell, an dem wir das Mobile befestigt haben. Schlussendlich konnten wir die Arbeit an unserem Projekt am 01.03.2018 durch die Aufhängung mithilfe einer Hebebühne abschließen. Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals rechtherzlich bei Frau Dr. Pietzonka, die uns bei der Organisation geholfen hat, unseren Eltern, dem Förderverein, der die Materialkosten übernommen hat, sowie bei unseren SK-Lehrern Frau Berger, Frau Kiehl und Herrn Dr. Nehring, die immer für Fragen und Überlegungen offen waren, bedanken.

Belana Kutzsch, Celina Schuster, Nina Schülzke, Michelle Bloßfeld

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„Was möchte ich eigentlich nach dem Abitur machen? Soll es ein Studium sein? Und wenn ja, in welche Richtung soll es gehen?“ – Mit diesen Fragen fühlt sich der durchschnittliche Abiturient eigentlich täglich konfrontiert. Um ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen, lag der Fokus des diesjährigen „Tags der Berufe“ auf deren Beantwortung. Aus diesem Grund machten wir uns reichlich Gedanken um eine bestmögliche Umsetzung und entschlossen uns schließlich zu einem Besuch der Universität Leipzig.
Trotz der Grippewelle und den eisigen Temperaturen war die Vorfreude groß. So machten wir, vier Schüler der Klasse 12 in Begleitung von Frau Schlenger, Frau Haase, Frau Pechstein und Herrn Steinfurth, uns am 01. März 2018 gemeinsam mit der Jahrgangsstufe 11 auf den Weg nach Leipzig. Dort angekommen, stand zuerst eine einstündige Informationsveranstaltung der Studienberatung auf dem Plan. Dabei wurden nicht nur Studienbedingungen sowie Leistungsvoraussetzungen näher beleuchtet, sondern auch die Studentenstadt Leipzig mit der Geschichte und Gegenwart der Universität. Im Anschluss daran folgte eine Campusführung, durchgeführt von zwei Studenten. Diese überzeugten vor allem mit ehrlichen Einblicken und Gelassenheit. Sie berichteten unter anderem von Dozenten, die gut und gerne mal ein Jahr zum Bewerten einer Hausarbeit benötigen, und von Studenten, die in der Vorlesung lieber Fußballspiele schauen. Von normalen Hörsälen über die riesige Bibliothek bis zum einzigartigen Paulinum, der Universitätskirche St. Pauli, wurden sämtliche Räumlichkeiten vorgestellt. Wie bei der Informationsveranstaltung zuvor hatten die Schüler währenddessen jederzeit die Möglichkeit, die Fragen zu stellen, die ihnen unter den Nägeln brannten. Zum Schluss blieb dann noch – sehr zur Freude der Schüler – Zeit zum Testen der Mensa oder zur Erkundung der Innenstadt. So ging es mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen gegen Mittag Richtung Heimat zurück, um später auf einen besonders gelungenen Tag zurückblicken zu können!

Sarah Becker, Justine Dubrau, Mercedes Kreher, Sarah Lorenz

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Carl-Thiem-Klinikum Cottbus

Aufgrund dessen, dass sich bei der Umfrage ein Großteil der Schüler für das Themenfeld „Medizin“ interessiert hat, nahmen wir Kontakt zum Carl-Thiem-Klinikum Cottbus auf. Zusammen mit unserer Kontaktperson Susanne Mitzscherlich, der Leiterin der medizinischen Schule, planten und organisierten wir den Projekttag. Dabei teilten wir ihr unsere Vorstellungen von dem Tag mit und diskutierten gemeinsam mögliche Pläne zur Umsetzung. Letztendlich haben wir ein Programm zusammengestellt, in dem die Schüler in Vorträgen über verschiedene Ausbildungsberufe informiert werden und anschließend eine Führung durch das Klinikum bekommen. Des Weiteren war eine große Mittagspause in der hauseigenen Kantine eingeplant.

Am besagten Morgen des Projekttages, dem 01.03.2018, trafen wir uns mit den Schülern und begleitenden Lehrern um 7:45 Uhr vor der Schule. Da der Bus nicht wie vereinbart um 8:00 Uhr an der Schule eintraf, riefen wir das Busunternehmen an und vergewisserten uns, ob es Probleme gäbe. Mit einer kleinen Verspätung traf dann der Bus ein und wir kontrollierten die Anwesenheit der Schüler beim Einsteigen in den Bus. Nach einer kurzen Begrüßung des Busfahrers richteten auch wir das Wort an die Gruppe. Wir begrüßten die mitreisenden Schüler ebenfalls, stellten ihnen den Tagesplan vor und belehrten sie. Aufgrund der Verspätung des Busses und der Verkehrssituation schob sich die Ankunftszeit, welche bei ca. 9:30 lag, etwas hinaus und wir informierten im Vorfeld unsere angesetzte Betreuerin Frau Uhlig über diese Verspätung. An der medizinischen Schule angekommen, wurden wir direkt von Frau Uhlig empfangen und in einen Raum geführt, in dem wir unsere Sachen ablegen konnten. Anschließend wurde die Schülergruppe in zwei kleinere Gruppen geteilt. Eine Gruppe wurde durch die Schule geführt und bekam von Auszubildenden Informationen zu einem konkreten Beruf. Die Schüler wurden dabei über die Ausbildung aufgeklärt, d.h. die Auszubildenden gewährten einen Einblick in ihren Alltag, in Ausbildungsinhalte und die Räumlichkeiten, in denen sie arbeiten. Es war jeder Zeit möglich Fragen zu stellen. Parallel dazu stellte Frau Uhlig der zweiten Gruppe das CTK Cottbus und weitere Ausbildungsberufe vor. Die Gruppen wurden anschließend getauscht. Gegen 11:45 Uhr gingen wir geschlossen in die Kantine, in der die Schüler in einer 45 minütigen Pause das Mittagsangebot wahrnehmen konnten oder selbst mitgebrachte Speisen verzehren konnten. Um 12:30 Uhr ging es weiter mit dem Rundgang durch das Klinikum. Aus hygienischen Gründen war es selbstverständlich nicht möglich die sämtlichen Stationen zu begehen, allerdings wurden diese gezeigt. Neben den Stationen wurde der Hubschrauberlandeplatz sowie der Empfangsbereich gezeigt und die Schüler bekamen weitere Informationen zum CTK Cottbus. Während des Rundgangs bekam man einem guten Eindruck vom alltäglichen Leben und der Arbeit im Klinikum. Gegen 13:30 Uhr verabschiedeten und bedankten wir uns ganz herzlich bei Frau Uhlig für die gute Zusammenarbeit und den erfolgreichen Tag. Anschließend gingen wir zum Bus, der schon auf uns wartete. Dort kontrollierten wir erneut die Anwesenheit und traten den Heimweg an. Im Bus teilten wir die Evaluationsbögen aus, welche wir an der Schule wieder einsammelten. Abschließend verabschiedeten wir die Gruppe und bedankten uns bei ihnen für ihre Disziplin. Ein weiterer Dank gilt den Lehrerinnen Frau Richter und Frau Melchert für ihre Unterstützung.

 

Bundeswehr

Nach anfänglichen Überlegungen zur Suche eines Partners für den Tag der Berufe, welcher den Schülern der 10. Klassen kompetente und zukunftsorientierte Beratung geben kann, sind wir im Internet auf die Bundeswehr aufmerksam geworden. Sie ist einer der größten Arbeitgeber Deutschlands und hat ein breites Angebot an Ausbildungs- sowie Studienberufen. Da in jedem Jahr wieder Gruppen nach Holzdorf fahren, war es unsere erste Idee diese Reise erneut zu organisieren, da diese Klassen den Fliegerhorst vorher noch nicht besucht hatten. Nachdem der Plan aufgestellt wurde, sollte es zum Hubschraubergeschwader gehen. Allerdings wurde uns kurzfristig abgesagt, da auf dem Gelände eine Offiziersveranstaltung stattfand, weshalb es keinen Besuch an diesem Tag geben konnte. Daraufhin setzten wir uns mit Frau Melnikoff, der Vertretung der Karriereberatung Cottbus, zusammen. Nach der Überlegung weiterer Möglichkeiten wurde uns der Vorschlag unterbreitet, dass der Infotruck der Bundeswehr an unsere Schule kommt. Von dieser Idee begeistert, planten wir den Ablauf und ordneten die verschiedenen Workshops zu.
Am 01.März war es dann soweit. Der Tag begann pünktlich um 08:30 Uhr, da der Truck schon am Vortag angereist war. Nach einer Begrüßung der Schüler und der begleitenden Lehrer Herr Gasch und Herr Grunewald teilten wir diese in zwei Gruppen ein. Nun war erstmal Action angesagt, denn die erste Gruppe versammelte sich zum Frühsport und erprobte den offiziellen Sporttest der Bundeswehr. Die Schüler schwitzten, da es nicht gerade einfach war, sich den hohen Anforderungen zu stellen. Ihre Anstrengungen wurden jedoch auch nicht unbelohnt gelassen, da es am Ende eine Siegerehrung und Preise für die 3 besten Jungs sowie für die 3 sportlichsten Mädels gab.
Währenddessen besuchte die zweite Gruppe die Karriereberatung im Truck, wo sie viel über ihre vielfältigen Zukunftsmöglichkeiten erfahren haben. Nach 1,5 Stunden war dann der erste Teil vorbei und die Gruppen tauschten zwischen den Workshops.
Als auch diese zweite Runde vorbei war, ging es erstmal zur Entspannung in die Mittagspause. Dort konnten sich die Schüler von dem anstrengenden Sporttest erholen und sich auf den spannenden Nachmittag einstellen.
Frisch gestärkt wurden sie wieder in ihre Gruppen eingeteilt, denn am Nachmittag standen noch andere interessante Punkte auf dem Plan. Die „Feldjäger“, also die Militärpolizei der Bundeswehr, waren die nächste Anlaufstelle. Der während des Mittagessens umgebaute Truck diente wieder als Vorführungsraum. Weiterhin sind in der Pause noch zwei weitere Fahrzeuge der Bundeswehr angerückt. Dort hatten die Klassen die Chance sich mit den Soldaten zu unterhalten und alles über die Abteilung zu erfahren. Zwanzig Kilo schwere Westen und vierzehn Kilo schwere Schilde wurden anfangs sehr unterschätzt, nach ausführlichem Ausprobieren wurde jedoch klar, dass die Handhabung nicht ganz einfach ist. Währenddessen war die andere Gruppe jedoch nicht untätig und beschäftigte sich mit dem Leben im Felde. Auch hier nutzten die Verantwortlichen der Bundeswehr die Pause dazu, um
zwei Räume in der Schule passen herzurichten. In der ersten Station wurde den Schülern die Standartausrüstung eines Soldaten präsentiert. Es war für die Schüler spannend zu sehen, wie viel Kleidungsstücke tatsächlich in einen Mannschaftstasche passen. Nachdem der Versuch den Rucksack selbst einzupacken scheiterte, ging es zur Nächsten Anlaufstelle. Dort wurde die Zubereitung von Essen auf dem Felde erklärt und anhand eines Selbsttestes gezeigt. Mit originalen Versorgungspaketen eines Soldaten wurde hier gearbeitet und es bestand die Möglichkeit alle Speisen zuzubereiten und auch zu probieren. Nachdem auch diese Stationen erledigt waren, wurden die Gruppen wieder getauscht, sodass kein Teilnehmer etwas verpasste.
Nach Beendigung des Tages holten wir uns dann noch ein Feedback ein, wobei wir feststellten, dass es allen Schülern in ihrer Berufswahl weitergeholfen hat. Zusätzlich wurde gezeigt, dass es alle interessiert hat und sie auch viel Spaß den gesamten Tag über hatten.

Jonas Mix, Johannes Hirsch, Rocco Schwonke, Niklas Büschke

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