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Einmal im Labor arbeiten wie richtige Naturwissenschaftler? Einmal einen Ausflug in die fremde Sprache und Kultur der Franzosen, Russen oder alten Römer unternehmen? Einen Einblick in die höhere Bildung der Kunst und Musik gewinnen? Einmal forschen und untersuchen wie echte Geologen und Historiker? – Dazu lädt die Samstagsakademie des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums Herzberg die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen in diesem Schuljahr gleich mehrfach ein. [Weiterlesen]

 


 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

hier der Speiseplan für die Woche vom 10. September bis 14. September 2018.

 

Außerdem hier ein Überblick über das neue Imbissangebot.

 

 


 

Be smart- don't start

Am 29.06.2018 fand die alljährliche Abschlussfeier aller teilnehmenden Klassen des Elbe- Elster-Kreises statt.
Treffpunkt war dieses Jahr im Elsterpark, wo Herr R. Mahler (Psychiatriekoordinator des Lk EE ) und Frau Martin (Leitung Fortbildung/ Prävention) den Tag eröffneten.

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Wir haben wieder eine Sprechergruppe!

Hier ein erstes Foto.


 

Geschichte kann unter die Haut gehen…

… wenn man sich im Unterricht nicht nur mit Zahlen, Daten und Fakten beschäftigt sondern selbst einmal zum Forscher wird und dabei menschlichen Schicksalen seiner unmittelbaren Umgebung begegnet.

So konnte es der Geschichtskurs der 11c von Frau Böhm und Frau Dr. Franke in den letzten Wochen erleben, als sie im Rahmen eines Projektes zur Aufarbeitung der Lagergeschichte des KZ-Außenlagers Schlieben/Berga in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte und Herrn Dr. Wolf eigene Schwerpunkte setzten und die Zeit des Nationalsozialismus einmal aus regionalgeschichtlicher Perspektive betrachteten.

Die Ergebnisse des mehrwöchigen Projektes stellten die Schülerinnen und Schüler an einem Präsentationsnachmittag schließlich sogar öffentlich vor. Während die ersten Gruppen zunächst einiges an Überblickswissen zur Entwicklung der Konzentrationslager, dem Konzentrationslager Buchenwald und seinem Bezug zu Schlieben vermittelten, wurde es mit der Zeit zunehmend konkreter. Die HASAG (Hugo und Alfred Schneider AG) nutzte in ihrer Produktion die Zwangsarbeiter mehrerer Konzentrationslager, unter anderem auch Häftlinge aus Schlieben. Hier wurden für den Krieg benötigte Panzerfäuste im Akkord produziert wobei die Häftlinge für den Arbeitsbetrieb ebenso bloße Produktionsfaktoren waren, wie das Material zur Fertigung.

Dass die menschlichen Schicksale dabei nicht in Vergessenheit geraten dürfen, dokumentierten die Gruppen des zweiten Präsentationsblocks auf eindringliche Weise. Sie hatten sich mit den Häftlingen AbrahamSchlieben-Berga 4 Pasternack, Moritz Horn, Istvan Katona und Irving Belfer beschäftigt und präsentierten ihre Rechercheergebnisse auf besonders eindrucksvolle und abwechslungsreiche Weise. Dafür hatten die Schülerinnen und Schüler Briefwechsel ausgewertet, englische Interviews und Filmdokumentationen gesichtet und ihre Ergebnisse schließlich in kreativer Form zusammengefasst. Olga Schmidt und Paul Flöter stellten den sogenannten „Museum Man“ Irving Belfer beispielsweise in Form eines fiktiven Interviews vor und scheuten sich dabei nicht, die Emotionen des Holocaustüberlebenden, der seine Erlebnisse durch das Anfertigen vielfältiger kleiner Gegenstände für sein persönliches Museum verarbeitet, zu thematisieren. „Ich war normal mit einer glücklichen Kindheit. Im zweiten Weltkrieg war ich plötzlich nur noch ein Jude.“ arbeiteten sie das ungläubige Erstaunen Belfers über die historische Entwicklung heraus.

Ganz ähnlich intensiv haben auch Mathilde Angelow, Dominic Eube, Lena Fellenberg und Lisa Petrich ihre Eindrücke aus dem Projekt verarbeitet. Sie verfassten gleich ein ganzes Buch über Moritz Horn und Istvan KatoSchlieben-Berga 2na und reflektierten deren Emotionen durch das Verfassen fiktiver Tagebucheinträge.
Josy-Ann Lange und Evelin Eckert stellten das Ergebnis ihrer Analyse eines englischen Interviews mit Abraham Pasternack ebenfalls in Form eines Buches vor.
Immer wenn er Deutsch höre, denke er an das Konzentrationslager, verdeutlichten die beiden Referentinnen in ihrer Präsentation die Emotionen Pasternacks und wiesen auf das für sie bedeutsame hin: So wie es der Häftling nicht vergessen konnte, sollte auch für uns die Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten.

Schlieben-Berga 1Schlieben-Berga 3


 

Gemeinsam einfach gute Musik machen…


… dies war das Ansinnen des ersten gemeinsamen Konzertes des Schulchores der 10. und 11. Klassen des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums und der Band „Five Senses“. Anfang Juni hatten die beiden recht unterschiedlichen Musikformationen in die Herzberger Marienkirche geladen und trafen mit dem vielversprechenden abwechslungsreichen Programm offenbar einen Nerv, denn der große Kirchenraum war an diesem Abend gut gefüllt.

Die Idee zu dieser Kooperation stammte von Solveig Lichtenstein, die den Schulchor des Gymnasiums bereits seit mehreren Jahren unterstützt. „Ich hatte die Band schon beim Tag der offenen Tür am Gymnasium gehört, da entstand der Gedanke einmal gemeinsam ein Konzert zu geben.“ erklärte die Musikerin. Bandchefin Alina Kuna war von dem Vorschlag begeistert. Die junge Band „Five Senses“, die sich im Dezember 2015 gegründet hat, stellt sich gern neuen Herausforderungen. „Es ist das erste Mal, dass wir in einer Kirche auftreten, das ist schon etwas Besonderes. Die Akustik ist anders als beispielsweise draußen und so war ich vor dem Auftritt auch nervöser als sonst.“ gesteht die Sängerin. Eine verständliche Aufregung, die sich allerdings schnell in Souveränität und Freude wandelte. „Die Atmosphäre war toll und die Leute haben super mitgemacht.“ zieht Gitarristin Olga Schmidt im Nachhinein ein durchweg positives Fazit. Von ihr stammen auch zwei der Lieder, die die Band an diesem Abend spielt: „Schon lange beschlossen“ und „Komm mit mir“. Neben guten Coversongs wie „99 Luftballons“ oder „Legendary“ will die Band in Zukunft noch mehr eigene Lieder spielen, die sich stilistisch hervorragend in das bereits vorhandene Repertoire einfügen.

Sommerkonzert 2018 Bild 1Sommerkonzert2018 Bild 2Sommerkonzert2018 Bild 3

Neben den rockigen Stücken der Band gewann das Konzert besonders durch die Chorbeiträge an Vielfalt und Bandbreite. Von Gospelklassikern wie „Oh Happy Day“ bis zur Ballade „Can’t help falling in love“ stellte der Chor unter der Leitung von Daniela Uhlig seine dynamische Wandlungsfähigkeit unter Beweis und bereicherte so das Programm. Pastorin Anika Scheinemann-Kohler betonte die Bereicherung, die der Gemeinde durch musikalische Projekte wie dieses entstehen. Und auch für Solveig Lichtenstein steht nach dem neuen musikalischen Experiment fest, dass es ein solch gelungenes Konzert wieder einmal geben wird. „In der Chorarbeit ist Abwechslung wichtig. Nicht jeder mag beispielsweise klassische Stücke, wie die Passion oder das Weihnachtsoratorium. Deshalb sind Frau Uhlig und ich bemüht immer mal wieder etwas Abwechslung zu schaffen, damit auch die Sängerinnen und Sänger viel Freude an der Chorarbeit haben.“


 

Aus einer anfänglich nicht ernst gemeinten Idee wurde innerhalb der letzten 2 Halbjahre eines der tollsten Projekte, die wir in unserer Schullaufbahn erleben durften. Alles begann mit einem Gespräch mit einer Frau aus Cottbus, wir sollten uns verschiedene Ideen für einen gelungenen Projekttag ausdenken. Wir dachten sofort daran unsere Schule zu verschönern, und als es dann soweit war, waren wir trotzdem ein bisschen erschrocken, als plötzlich unsere Idee an der Tafel stand. Für uns war klar, wir würden alles dafür tun, um unsere Projektidee umzusetzen.
Im September 2017 begannen wir mit der Planung eines Konzeptes. Wir vier Mädels waren super aufgeregt und sprudelten quasi voller Ideen, doch als wir Frau Berger davon berichteten platzen viele unserer Vorstellungen schnell. Ein Grundkonzept in der Schule schaffen, das war unsere Aufgabestellung, also konnten wir vergessen tolle Notenschlüssel vor den Musikraum und eine Weltkugel vor die Geografieräume zu zeichnen.
Um nicht weitere Zeit mit dem Suchen nach Ideen zu vergeuden, die wir nicht umsetzen können, setzen wir uns schnell mit Frau Berger zusammen und machten gemeinsam einen Plan, mit dem schlussendlich beide Seiten zufrieden waren. Frau Berger hat es geschafft uns von der Idee zu überzeugen, die Schule mit moderner Kunst zu schmücken, und wir durften eines unsere favorisierten Motive einbringen.
In den nächsten Stunden begannen wir schnell die benötigten Farben und Materialien zu bestellen und schon ging es los. Styroporkugeln wurden zerschnitten und gestrichen, die Wände bekamen allmählich Bleistiftskizzen und schließlich die ersten Pinselstriche. Wir arbeiteten gleichzeitig an mehreren Wänden um unser Soll zu erfüllen, als dann das Untergeschoss fertig war, waren wir mächtig stolz auf uns und hatten umso mehr Kraft für die nächsten Etagen gewonnen. Die aufwendigste Etage war dabei das erste Obergeschoss. Es war schwer die Kugeln gleichmäßig zu streichen, die Kästchen symmetrisch zu zeichnen und zum Schluss mussten wir auch noch mehrfach streichen, um ein besseres Farbergebnis zu erhalten.
Um eine Art Gemeinschaftsgefühl in der Schule zu schaffen, gestalteten wir vor dem Geografieraum einen Baum mit Blättern aus Händen. Dabei fragten wir Schüler-/innen aus vielen Klassenstufen um Blätter in verschiedenen Größen und Formen zu erhalten. Der Baum spiegelt somit einen Teil unserer Schule wieder und bietet Schülern die Möglichkeit täglich etwas zu sehen, an dem sie selbst mitgewirkt haben.
Mitten in unserem Projekt hatten wir weitere Ideen, die wir gerne umsetzen wollten. Das Philipp-Melanchthon-Emblem im Erdgeschoss, welches in der Projektwoche von den 8. Klassen angefertigt wurde, wollten wir mit Hilfe von Farben verschönern, um es vor allem für jüngere Schüler ansprechender zu machen.
Am 01.03.2018, dem letzten Tag unseres Projektes, hatten wir tatkräftige Unterstützung aus anderen Gruppen, die ihr Projekt bereits durchgeführt hatten. Um ehrlich zu sein wäre es bestimmt schwer geworden, alles zu schaffen, was wir uns vorgenommen hatten, wenn andere Gruppenmitglieder nicht geholfen hätten. An dieser Stelle ist ein besonderer Dank an diejenigen auszusprechen: Danke!
Natürlich lief nicht alles so reibungslos ab, wie es gerade beschrieben wurde. Komplikationen bestanden zum Teil darin, dass Materialien fehlten und deswegen Pläne komplett gestrichen wurden, oder die Zeit knapp wurde. Auch die Nerven lagen manchmal blank, wenn etwas nicht so funktionierte, wie wir das wollten, doch das haben wir versucht, uns nie anmerken zu lassen.
Im Großen und Ganzen war es ein sehr gelungenes Projekt, bei dem wir hoffen, dass es in den nächsten Jahren weitergeführt werden kann. Unser Ziel war es die Attraktivität eines kahlen und langweiligen Schulhauses zu steigern, und wir können mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass wir das geschafft haben. Wir freuen uns sehr in den nächsten Jahren in dieses Haus zurückzukehren und zu sehen, inwiefern unser Projekt erweitert wurde.

Melanie Geister, Celine Heinzmann, Maxi Moser, Leonie Stauber

Flur und Etagengestaltung 1  Flur und Etagengestaltung 2  Flur und Etagengestaltung 3


 

Projekt im Seminarkurs: Bilderkonzeption im Schulhaus


Endlich geschafft! Nun kann auch jeder wieder die Schüler vom ersten Abiturjahrgang des PMG in Herzberg im Jahr 1949 bis zum bisher letzten betrachten. Und doch werden die folgenden Jahrgänge unser Projekt weiterführen. Nach dem Umzug in die Anhalter Straße blieb für eine Bilderkonzeption im neuen Haus wenig Zeit, weshalb wir im Rahmen des Seminarkurses diese Aufgabe gestellt bekamen. So hieß es ab September 2017: Planen, Aussortieren und Putzen. Besonders in der Endphase benötigten wir auch mehr oder weniger unser technisches Verständnis, um die exakten Plätze der Bilder mittels eines Kreuzes für den Bildaufhänger festzulegen.
Neben den Abiturjahrgängen kann man sich neuerdings auch zahlreiche andere Bilder zu Gemüte führen. Im Physik- und Astronomieraum erhalten Schüler und Lehrer beispielsweise einige Eindrücke aus dem Weltall.
Zudem befinden sich im Haus nun auch Bilder von Schülern aus den verschiedensten Ländern, die unser Gymnasium in der Vergangenheit besucht haben.
Sicher ist, dass wir nun zufrieden auf das Projekt 'Bilderkonzeption' zurückschauen können und unsere Kreativität hoffentlich noch viele Jahre im Schulhaus erhalten bleibt.
Wir freuen uns, wenn der Ein oder Andere an unserem Ergebnis Gefallen findet.
Wir selbst eifern nun schon dem Tag entgegen, an dem wir unser eigenes Jahrgangsbild
stolz neben den vielen anderen Fotografien der ehemaligen Abiturienten und Abiturientinnen anbringen können.

Lesley Strauch, Liza Nitschke, Alicia Gräfe, Pauline Höse

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Schulfächer mal anders – unser neues Schulmobile

Im Rahmen des Seminarkurses entschieden wir, Belana Kutzsch, Celina Schuster, Nina Schülzke und Michelle Bloßfeld uns dafür, bei der Schulgestaltung mitzuwirken und speziell dazu, ein neues Mobile zu entwerfen. Wir begannen mit Überlegungen, wie das neue Mobile aussehen soll und wie man diese Ideen umsetzen könnte. Unsere Entscheidung fiel und es stand fest, dass wir unser Projekt durch die Symbolisierung von Schulfächern umsetzen möchten. Dahingehend kam die Frage auf, welche Fächer zur Darstellung ausgewählt werden und welche Symbole man dafür verwendet. Da alle Fächer aus Platzgründen nicht dargestellt werden können, entschieden wir uns für einige Fächer, die speziell in der Sekundarstufe II angeboten werden. Nach den Herbstferien begann die Arbeit an den Symbolen, welche fast alle aus Styropor bestehen. Diese mussten zurecht geschnitten und angemalt werden. Dafür benötigten wir viel Zeit, im Februar konstruierten wir das Holzgestell, an dem wir das Mobile befestigt haben. Schlussendlich konnten wir die Arbeit an unserem Projekt am 01.03.2018 durch die Aufhängung mithilfe einer Hebebühne abschließen. Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals rechtherzlich bei Frau Dr. Pietzonka, die uns bei der Organisation geholfen hat, unseren Eltern, dem Förderverein, der die Materialkosten übernommen hat, sowie bei unseren SK-Lehrern Frau Berger, Frau Kiehl und Herrn Dr. Nehring, die immer für Fragen und Überlegungen offen waren, bedanken.

Belana Kutzsch, Celina Schuster, Nina Schülzke, Michelle Bloßfeld

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