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Informationsveranstaltung für die 7. Klassen zur Prävention von Stalking und Cybermobbing

Im Rahmen des schon seit vielen Jahren bestehenden Schulkonzepts „Gesunde Schule“ nahmen die beiden 7. Klassen an einer Informationsveranstaltung zum Thema „Stalking“ teil. Diese wurde geleitet von Frau Karin Wende, der Präventionsberaterin der Polizeiwache Finsterwalde. Anlass zur Durchführung einer solchen Veranstaltung bestand aufgrund eines aktuellen Vorfalls, bei dem einer Schülerin unserer Schule längere Zeit nachgestellt worden war. „Das polizeiliche Ermittlungsverfahren zu diesem Fall läuft und es wurde bereits dafür gesorgt, dass dieser Mann keinen Kontakt mehr zu dem Mädchen aufnehmen kann“, so Frau Wende.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Maßnahmen, die jeder einzelne selbst ergreifen kann, um sich vor Stalking, Gewalt und Mobbing zu schützen. Dabei verwies die Präventionsberaterin auf die Bedeutung des eigenen Selbstwertgefühls. Um dieses zu stärken, empfahl sie u.a. die Teilnahme an Selbstverteidigungskursen. Im Umgang mit fremden Personen betonte die Expertin die Relevanz des eigenen Bauchgefühls sowie die dringende Notwendigkeit, eine gesunde Vorsicht walten zu lassen. Sie appellierte an die Schülerinnen und Schüler sich bewusst zu machen, dass jeder Fremde als auch jeder Bekannte, ihre persönliche Intimzone (bis zu 60 cm) zu wahren hat und sie das Recht haben, sowohl Fremden als auch Freunden und Partnern gegenüber, zu äußern, welche Grenzen diese nicht zu überschreiten haben. Des Weiteren sei es besonders wichtig, in der Öffentlichkeit Präsenz zu zeigen. Allein die Tatsache, dass „im Bus, an der Bushaltestelle oder auch in der Sparkasse jemand ist, der seine Umgebung bewusst wahrnimmt und ausstrahlt, dass er aufpasst“, wirke auf viele potentielle Täter abschreckend, so Frau Wende. Außerdem sei eine aufmerksame Bevölkerung für die Polizei und ihre Arbeit unerlässlich. Auffällige Beobachtungen, wie z.B. ein Mann, der immer wieder auf dem Schulweg auftaucht, seien unbedingt zu melden, merkte die Präventionsberaterin im Gespräch mit den 7. Klassen an.

Besonders viel Rede- und Diskussionsbedarf hatten die Schülerinnen und Schüler als Internetkriminalität und Cybermobbing thematisiert wurden. Dabei sollten die Jugendlichen vor allem für das Verschicken von Bildern im Netz sensibilisiert werden. In Zeiten, in denen in den Medien schon häufiger über Suizidfälle von Mädchen, die im Netz Bilder von sich verschickt haben, auf denen sie leicht bekleidet oder gar nackt zu sehen waren, berichtet wurde, war es der Expertin wichtig, zu betonen, dass die Schülerinnen und Schüler genauestens reflektieren, welche persönlichen Bilder sie veröffentlichen. „Es gab auch schon im Landkreis Elbe-Elster Todesfälle, die auf Cybermobbing zurückzuführen sind“, so Frau Wende.

Stalking Praevention2017


 

 

Erste-Hilfe-Kurs der 10. Klassen


Vom 1.-3. November dieses Jahres sah man Schüler mit Verbänden durchs Schulhaus laufen, denn an diesen Tagen hatten die 10. Klassen einen Erste-Hilfe-Grundkurs. Ein solcher Kurs dauert 9 Unterrichtseinheiten, wobei mindestens drei Pausen dabei sein müssen. Herr Kliemann, Ausbilder für Erste Hilfe, hat die ganzen drei Tage die zehnten Klassen begleitet und ihnen viele Dinge über das Thema gezeigt und erklärt. Den Schülern hat dies sehr viel Freude bereitet, da sie auch viele praktische Sachen gemacht haben. Sie haben gelernt, wie man helfen kann wenn sich jemand verletzt hat. Sie können jetzt zum Beispiel:  die stabile Seitenlage, Unfälle absichern, Druckverbände machen, ordnungsgemäß den Notarzt anrufen, HLW ( Herz-Lungenwiederbelebung), versorgen von Platz-/Schürf-/Riss- und Brandwunden, Maßnahmen akuter Erkrankungen ( Schlaganfälle, Atemnot etc.), helfen bei Gehirnerschütterungen, Knochenbrüchen, Kopf-/Gelenkverletzungen uvm.
Aber wozu das Ganze? Die Schüler sollen schon jetzt lernen, dass und wie sie als Ersthelfer einem Opfer helfen können. Auch im späteren Leben kommt dieser Kurs auf fast alle Menschen zu, z.B. als Fahrschüler. Mitarbeiter in Betrieben müssen diesen Kurs alle 2 Jahre wiederholen. Alle anderen sollten auch freiwillig diesen Kurs machen, um anderen Menschen das Leben retten zu können.
Wir bedanken uns für die Organisation und finanzielle Unterstützung über Freiplätze bei Frau Heyne vom DRK.


Bella und Heidi vom Projekt "Gesunde Schule"

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