Datum

Auf den Spuren Melanchthons in Wittenberg

In der ersten Oktoberwoche machten sich die beiden siebten Klassen des Melanchthongymnasiums auf den Weg in die Lutherstadt Wittenberg um dort mehr über die Reformation und den Namensgeber ihrer Schule zu erfahren.
Geschichte als Unterrichtsfach wurde im MelanchthWittenberg 2016onhaus zu einer echten Expedition in die Vergangenheit. Anhand so banaler Fragen wie „Was aß man im Hause Melanchthon?“ oder „Welche Sprache wurde bei Tisch gesprochen?“ gewannen die Schülerinnen und Schüler schnell einen Einblick in die alltagsgeschichtlichen Aspekte der Reformationszeit. Beim Selbstversuch im Schreiben mit Tinte und Feder wuchs der Respekt vor dem fleißigen Melanchthon, der in seinem Leben mehrere tausend Briefe und hunderte Lehrbücher zu verschiedenst
en Themen verfasst hat. Kein Wunder, dass sich der sächsische Kurfürst mühte, den fleißigen Professor und beliebten Dozenten in Wittenberg zu halten und ihm sogar ein neues Haus erbauen ließ.
Die erste Exkursion stand jedoch nicht nur im Zeichen des Geschichtsunterrichts, sondern diente auch einem besseren Kennenlernen der beiden Klassen, die seit mittlerweile vier Wochen in dieser Konstellation zusammenlernen. Verschiedene Gruppenaufträge, wie beispielsweise die Stadtrallye und ein gemeinsamer Spieleabend, ermöglichten Teamarbeit einmal auf andere Weise, fernab von Unterrichtsfächern und Noten. Und so gab es nicht nur Gelegenheit die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler einmal ganz anders zu erleben, sondern auch die neuen Klassenlehrerinnen Frau Böttcher und Frau Richter.

Wittenberg 2016 7a Wittenberg 2016 7b